Wirtschaftskonzil 2014 – 2018. Bodensee als Modellregion in Europa

Die Bodenseeregion - ein Innovationsstandort

 „Wirtschaftskonzil unterwegs“ auf Station in Liechtenstein

Was zeichnet eine gute Innovationspolitik aus? Welche politischen Rahmenbedingungen braucht die Bodenseeregion, um sich als zukunftsfähigen Innovationsstandort zu etablieren? Mit diesen Fragen beschäftigte sich das diesjährige „Wirtschaftskonzil unterwegs“, das passenderweise im Hilti Innovationszentrum in Schaan im Fürstentum Liechtenstein stattfand. Hochkarätige Referenten und spannende Podiumsdiskussionen erwarteten die 120 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die am 6. Juli nach Schaan anreisten. Neben dem hochaktuellen Programm zum Themenkomplex Innovation und Wirtschaft in der Bodenseeregion konnte auch das neue Innovationszentrum der Hilti AG besichtigt werden.

Fortschritt und Veränderungen sind die beiden Seiten einer Medaille. Viele Menschen fühlen sich dadurch verunsichert und abgehängt. Wie also umgehen mit Innovationen im Zeitalter von Populismus, Konnektografie und künstlicher Intelligenz? Zu dieser Frage referierte Dr. David Bosshart, Geschäftsführer des Gottlieb Duttweiler Instituts (GDI). Das Trendforschungsinstitut gilt als eines der ältesten Denkfabriken der Schweiz. Wie sich die Innovationskraft einer Wirtschaftsregion steigern lässt, legte Professor Dr. Oliver Gassmann, Professor für Technologiemanagement an der Universität St.Gallen, dar. "Die Bodenseeregion ist Schnittstelle der innovativsten Wirtschaftsräume Europas. Sie gewinnt den härter werdenden Kampf um die besten Köpfe, wenn wir es schaffen, kulturelle Vielfalt, Diversität, Toleranz mit spannenden Projekten und innovativen Netzwerken zu verbinden", sagte er.

Eine spannende Podiumsdiskussion mit Entscheidern aus der Politik rundete die hochkarätigen Vorträge der halbtägigen Veranstaltung ab. Dabei ging es um die Frage, wodurch sich eine gute Innovationspolitik auszeichnet und was für Rahmenbedingungen die Bodenseeregion braucht, um sie als Innovationsstandort zu etablieren.

Nach dem Auftakt mit dem großen Wirtschaftskonzil in 2015 in Konstanz und dem kleineren Wirtschaftskonzil unterwegs von 2016 in Zürich wurde die Veranstaltungsreihe auf Einladung des IBK-Vorsitzlandes Liechtenstein 2017 fortgesetzt. Die Dialogreihe soll mit einer weiteren großen Veranstaltung 2018 in Konstanz vorerst ihren Abschluss finden.

 

Weitere Informationen sowie die Präsentationen der Referenten finden Sie hier.

 

 

 

 

 

Veranstaltung: Nachhaltig Wirtschaften

Austauschtreffen der UnternehmerInnen aus der Bodenseeregion

Über 80 Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Interessierte von Verbänden, Verwaltung und Politik kamen am 14. Januar 2016 zu einem Austauschtreffen nach Konstanz. Neben nachhaltigen Geschäftsmodellen ging es dabei vor allem um Fragen der regionalen Verantwortung, den Umgang mit den Klimazielen und Erfolgsrezepte für wertorientierte Unternehmensführung.

Mit der Veranstaltung, organisiert von der Internationalen Bodensee Konferenz (IBK), der Konzilstadt Konstanz, dem Netzwerk:Zukunft:Wirtschaft e.V. und der translake GmbH, wurde dazu eingeladen, sich offen zu diesen Fragen auszutauschen und zu vernetzen. Ziel dabei ist vor allem, dass die Unternehmen ihre Chancen ausbauen und damit die Nachhaltigkeit in der grenzüberschreitenden Region stärken.

Bereits beim Internationalen Wirtschaftskonzil zeigten zahlreiche Unternehmerinnen und Unternehmer Ende April 2015 in Konstanz, dass Nachhaltigkeit für Unternehmen kein Randthema mehr ist und sie durch ihr unternehmerisches Tun Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung der Bodenseeregion übernehmen. Das jetzige Treffen geht auf den Wunsch zahlreicher Unternehmerinnen und Unternehmer am Wirtschaftskonzil zurück, sich weiter über neue, innovative und verantwortungsvolle Formen des Wirtschaftens auszutauschen, sich gegenseitig zu beraten und von den Erfahrungen anderer zu profitieren.

Die Dokumentation und Evaluation der Veranstaltung finden Sie zum Download hier:

Dokumentation von Nachhaltig Wirtschaften

Evaluation von Nachhaltig Wirtschaften

 Die filmische Dokumentation finden sie hier: