Eine Installation aus Ton der „Galerie mit Nebenwirkung“

 

Ausstellungszeitraum: 5. Mai bis 24. Juli 2018

Öffnungszeiten: Mo – Fr: 7.30 Uhr – 18 Uhr, Sa & So: 10 – 16 Uhr

Veranstaltungsort: Innenhof des Rathauses, Kanzleistraße 13/15

Eintritt: frei

Vernissage: 5. Mai, 16 Uhr, Innenhof des RathausesInitiiert von der „Galerie mit Nebenwirkung“ entstand ab Juni 2017 der durch den Kunstfonds Konzil geförderte Ton-Taler-Teppich: Eine Installation aus 208 handgroßen, reliefartig modellierten und teilglasierten Talern aus Ton, die mit Naturmaterialien wie Hanf, Flachs und Leder aneinander geknüpft in einer schweren Holzkonstruktion hängen.

Mit einer Höhe von 2,20 Metern und einer Breite von 2,80 Metern erinnert das freihängende, imposante Kunstobjekt an die Butzenscheibenfenster des Mittelalters, die die Optik des Stadtbildes zur Zeit des Konzils wesentlich mitprägten. Die auf den Talern zu sehenden Symbole und Ornamente sind inspiriert durch Insignien aus dem mittelalterlichen Alltag, aus Religion, Adel, Handel, Zünfte und den Themen des Konziljubiläums. Die „Galerie mit Nebenwirkung“ ist eine inklusive Kunstgruppe in der Trägerschaft des Diakonischen Werks unter der Leitung von Kirsten Kersting, die in der Vergangenheit bereits einige Ausstellungen und Events durchgeführt hat. An der Realisation des Projektes waren insgesamt 39 Galeriemitglieder und Bürger der Stadt Konstanz beteiligt.

Zur Ausstellungseröffnung im Garten des Rathauses am 5. Mai, dem europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, ist jeder herzlich eingeladen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt der Konstanzer Perkussionist Patrick Manzecchi.